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Blutzuckererkrankung

 

Eine Studie der Universität von Edinburgh zeigt, dass in Großbritannien bereits jede 230. Hauskatze an Diabetes mellitus leidet. Die in der Studie ermittelte Diabeteshäufigkeit bei Katzen in Großbritannien liegt heute fünfmal höher als die in den 70iger Jahren in den USA ermittelten Ergebnisse. Rund 90 Prozent der betroffenen Katzen leiden unter einem Diabetes vom Typ 2, der sich unter anderem auf Grund von Übergewicht ausbildet.

Gefährdet sind vor allem Kater, kastrierte Kater sowie mit Kortikosteroiden und Megestrolacetat vorbehandelte Tiere. Auch Burmakatzen erkranken besonders häufig an Diabetes mellitus – 3,7mal öfter als andere Rassen. Im Rest Europas ist mit ähnlich hohen Diabetesraten zur rechnen. Auch der Diabetes Typ 2 ist aufgrund der bei der Katze auftretenden Glukosetoxizität zunächst immer insulinpflichtig.

Behandlung von Katzen

Caninsulin, das einzige für Katze und Hund zugelassene Insulin, wird bei Katzen zunächst mit 0,25 I.E./kg 2x täglich dosiert. Die Anfangsdosis sollte dabei insgesamt pro Katze nicht über 2 I.E. liegen. Speziell zur Behandlung von Katzen und kleinen Hunden mit diesen doch kleinen Mengen bietet Intervet auch Spritzen mit Lupenaufsatz und aufgesetzter Nadel in der Skalierung 0,5 ml für 20 I.E. an (30 Spritzen pro Packung, Bestellnr. 068935).

 

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